DIE LINKE solidarisiert sich mit den Hungerstreikenden und fordert Freiheit für Abdullah Öcalan

Die seit 98 Tagen gegen die Isolation Abdullah Öcalans hungerstreikende kurdische Politikerin Leyla Güven ist in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die 55-Jährige erlitt einen Schwächeanfall, kurz nachdem sie in ihrer Wohnung in Amed (Diyarbakir) einen Besuch der „Internationalen Friedensdelegation nach Imrali“ empfangen hatte. Wie vor Ort berichtet wird, leidet Güven an starken Schmerzen im Brustbereich. Im Krankenhaus hat die Politikerin eine medizinische Behandlung verweigert. Sie wird auf der Intensivstation beobachtet, jede Sekunde zählt in der lebensbedrohliche Situation

Nach Leyla Güven haben sich knapp 300 Menschen in den türkischen Gefängnissen dem Hungerstreik angeschlossen. Auch außerhalb der Türkei finden an vielen Orten Hungerstreiks mit derselben Forderung statt.

Das türkische Justizministerium als vorrangiger Ansprechpartner des Hungerstreiks gibt keinen Laut von sich. Die türkissche Regierung und das Parlament, dessen Mitglied Leyla Güven ist, tragen die Verantwortung für alle negativen Konsequenzen, die sich aus dem Hungerstreik ergeben können.

Wir, DIE LINKE. Niedersachsen, solidarisieren uns mit der HDP, den kurdischen Freundinnen und Freunden, mit Leyla Güven und den anderen Hungerstreikenden. Die Bundesregierung und Menschenrechtskommission müssen ihre Stimmen erheben, bevor es zu spät ist. Hoch die internationale Solidarität!